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dort eine weite Wasserfläche. Jetzt zeigt sich der See,in der Ferne abgeschlossen oder sich scheinbar in irgendeine Gruppe oder ein Labyrinth von Bergen verlierend,die sich, einer nach dem andern, erheben und im Was-ser mit der Landschaft verkehrt zurückgespiegelt erschei-nen. Hier zeigt sich ein Arm des Stroms, dortwieder See, und wieder Strom, der sich zwischenden Gebirgen hell durchschlangelt und sich ebenfalls amHorizonte verliert. Alle diese Scenen haben etwassehr Angenehmes und Heimisches und ihre Wildheitwird dadurch gänzlich gemildert.
Auf einem der Wege schlenderte am Abend des7. November 1628 Don Abbondio, Pfarrer in einemnahegelegenen kleinen Orte, von einem Spatziergangenach Hause. Er betete in aller Ruhe seinen nächstenGottesdienst ab, schloß nach einem oder dem andernPsalme das Brevier, legte den Zeigefinger der rechtenHand zum Zeichen dazwischen und beide Hände aufden Rücken- Er setzte dabei, zur Erde niederblickend,seinen Weg fort und schleuderte mit dem Fuße diekleinen Kiesel und Steine zur Seite an die Mauer.Er crbob sein Antlitz , sah langweilig rings um sichher und heftete dm Blick auf einen Bergrücken, vondem die Strahlen der Sonne schon geschieden warenund nur noch durch die Spalten des gegenüberstehen-den Hügels leuchteten. Sie malten sich auf deneinzelnen, hcrvorstehenden Massen in purpurnenStreiflichtern.
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