260
chenland und Jerusalem und zu dem Libanon reisenließ. Er vereinte auf diese Weise in ihr etwa drei-ßig tausend gedruckte Bände und vierzehn tausendManuskripte; verband mit ihr ein Doktorenkollegium,(an Zahl neune, für die er, so lange er lebte, sorgte;nachher deckte die Einnahme die Ausgabe nicht mehr,und sie wurden auf zwei reduzirt) deren Mitgliedernoblag, das Studium der Theologie, Geschichte, Li-teratur, geistlichen Alterthümer und orientalischen^ Sprachen zu betreiben und zugleich jedes irgend einWerk, über das ihm angewiesene Fach, herauszu-geben; verband diesem Kollegium wieder ein anderes,das von ihm sogenannte: der drei Sprachen, für dasStudium der griechischen, lateinischen und italienischenSprache; ein Schülerkollegium, worin junge Leutein den genannten Wissenschaften und Sprachen, un-terrichtet und zu dcreinstigen Gelehrten gebildet wur-den; eine Druckerei für die orientalische, hebräische,kaldäische, arabische, persische und armenische Sprache;eine Gemaldegallcrie, eine Statuensammlung und eineZeichenschule. Zu der letzteren fehlte es nicht an ge-schickten Professorenwas das Uebrige aber anlangl,haben wir bereits erwähnt, wie viele Mühe ihm dieAnschaffung von Büchern und Manuscripten kostete:der Druck in jenen, damals noch bei weitem wenigerals jetzt in Europa betriebenen Sprachen mußte un-gleich größere Schwierigkeit machen; größere noch alsdie Druckerei., die. Wahl jener anderen Professoren-
KlN
.-DE
KN
MiiiWrtü» «r
«!?i« kiiiklisliiiN«NWilijüa
slMtziliu Kt»KD
Hlllliz,diili Nid'kiiiid
sli»l,zz
'^gel
dtiWi».,
l