gemeine Stimme dieser Geberden, schien die, auf derHöhe nicht vernehmbaren, Worte zu ersetzen.
Er sah und sah, uns empfand innerlich mehrals gemeine Neugierde, zu wissen, was im Standesey, so viele, verschiedene Menschen mit gemeinschaft-licher Freude, gemeinschaftlichem Willen zu erfüllen.
Zweiundzwanzigstes Kapitel.
Der Bravo kam bald zurück und berichtete, der Car-dinal Friedrich Borromeo, Erzbischofs von Mailand, seyam vorigen Tage in * * * angekommen, halte sich denganzen eben angebrochenen Tag daselbst auf, die Nach-richt von seiner Ankunft sey am vorigen Abende weitund breit erschollen und habe alles Landvolk mit demWunsche erfüllt, diesen Mann zu sehen; das Glo-ckengeläuts deute sowohl das Fest als die Nachricht an.Als der Herr wieder allein war, schaute er gedanken-voller in das Thal hinab. — „Eines Menschen we-gen! Alles begierig, alles fröhlich, einen Menschenzu sehen! Und doch hat sicherlich ein Jeder seinenTeufel, der ihn peinigt. Aber Keiner, Keiner kannso von ihm besessen seyn, wie ich; Keiner kann einesolche Nacht wie ich gehabt haben! Was ist mit die-