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2 (1828)
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wort geben, wenn es noch gut geht und nicht etwaein furchtsamer Hase in der Hütte schlaft, und gleichanfängt, Mord und Hülfe zu schreien. Ich muß durch-aus mit einer bestimmten Antwort bei der Hand seyn,und was vermag ich für eine zu geben? Wer in derNacht Lärm vernimmt, muß er nicht gleich den Ge-danken an Räuber, Landstreicher und Einbruch fest-halten? Kann man wohl gleich überzeugt seyn, daßein rechtschaffener Mann, wenn er nickt als Kavaliermit Wagew und Pferden kommt» die Nacht auf derStraße liegen werde?" Er machte aus der Nocheine Tugend, rannte immer weiter, zum wenigstender Hoffnung, bald die Adda zu erreichen, vielleichtgar noch in dieser Nacht darüber setzen zu können, zumwenigsten sie nicht am nächsten Tage noch aufsuchenzu müssen.

Weiter, weiter, sah er endlich das angcbauteLand in eine weite, mit Farrenkraut und Binsen be-wachsene Steppe übergehen; wenn auch nicht ein Be-weis von der Nahe des Flusses, doch sicheres Fluß-Kennzeichen. Er schlug einen quer über die Ebeneführenden Fußsteg ein, blieb nach einigen Schritten ste-hen, lauschte aber vergebens. Sein Ekel vor dieserNachtreise wurde durch die Wildheit des Ortes gemehrt.Auch nicht ein Maulbeerbaum, nicht ein Weinstock,nicht ein, auch nicht das geringste Anzeichen mensch-lichen Daseyns, der menschlichen Betriebsamkeir, dieihm vorher immer zur Seite war, ihn gleichsam noch