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2 (1828)
Entstehung
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allein tröstend aufrecht erhielt. Immer weiter; sei-ner Einbildungskraft wollten sich gewisse Bilder, ge-wisse Erscheinungen, Ueberreste aller jemals nur ver-nommenen, seltsamen Geschichten aufdringcn, drangensich ihm auf; er sagte, sie zu vertreiben, zu stillen,fortwährende Gebete für die Verstorbenen her.

Er gericth nach und nach in immer dichteres, höheresGestrüppe, Dorngebüsche, Gesträuche aller Art. Indemer weiter schritt, mit größerer Ungeduld als Schnelle, er-kannte er zwischen den Sträuchern hie und da hohe, ein-zelne Baume, es wurden immer mehre, der Fußwegführte zuletzt in eine Waldung. Nenzo schauderteunwillkührlich zurück, bezwang sich, trat ein. Jeweiter, je stärker der Abwille, je entschiednere Un-lust. Die fernen Stämme gestalteten sich seltsam,unförmlich, erstaunlich; die Schatten der leicht erreg-ten , auf dem mondhellen Pfade hinzitternden Gipfelwiderten ihn an, selbst das Rascheln der welken Blät-ter, von seinem Tritte berührt und erschüttert, sieldem Gehör auf sonderbare Weise zur Last. Krampf-hafte Hast beflügelte seinen Gang und doch wolltendie Beine kaum den schwankenden Körper tragen.Empfindlicher, starrer schnitt Nachtluft in Stirnund Wangen, er fühlte sie Kleidung und Fleischdurchdringen, es verschrumpfen, dem ermüdeten Ge-bein die letzte, wenige Kraft entziehen. Der Unmuth,unnennbare Abscheu, mit dem seine Seele im Kampfelag, schien sie plötzlich zu überwältigen. Sie wollte