Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
125
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Eine Verschwörung!"

Verschwörung! Canaillen! Von den Navaresemangezettclt, von dem französischen Kardinale, Ihrwißt schon, der so einen barbarischen Namen hat undimmer schmiedet und schmiedet, um den Spaniern zuschaden. Mailand mag ihn wohl vor Allem anderrrin die Augen stechen, Weiler weiß, daß cs eigentlichdie Hauptmacht des Königs ist."

Ja, ja!"

Wollt Ihr Beweise haben? Wer war's,der am meisten lärmte und tobte? Fremde! Estrieben sich Gesichter an diesen beiden Tagen in Mai-land herum, Gesichter, die man vorher noch niemalsgesehen hatte- Ich habe etwas vergessen, was ichfür ganz gewiß weiß. Die Polizei hatte in einem

Wirthshause einen Kerl erwischt_" Renzo,

dem keine Sylbe der Erzählung entging, schrak beidiesen Worten, ehe er noch seinen Schauder bekäm-pfen konnte, heftig zusammen. Glücklicherweise be-merkte es Niemand, und der Erzähler war unterdes

ohne die geringste Unterbrechung fortgefahren."

von dem man noch nicht recht genau weiß, woherer kam, wer ihn geschickt hatte, noch wer er eigent-lich war; so viel ist gewiß, daß er zu den Rädelsfüh-rern gehörte. Er hatte schon gestern, immer im dick-sten Haufen, einen Teufelslärm gemacht, und nichtgenug, hernach auch noch die Empörer laut ermahntund angetrieben, alle Vornehmen zu ermorden. Der