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2 (1828)
Entstehung
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nicht wring sehnen, doch hätte Nenzo lieber unterwe-ges den Geist ciufgegeben, als es sich gestattet. Erwollte sich im Wirthshause erkundigen, wie fern dieAdda sey, daß er hinüber wollte, sorgsam verbergenund sogleich, nachdem er sein Mahl beendete, sichwieder auf den Weg machen, Er war, so zu sagen,an der zweiten Quelle dieses Flußcs geboren und er-zogen, hatte öfteremale sagen hören, daß derselbe aneinem gewissen Punkte, auf eine gewisse Strecke, dieGrenze zwischen den Staaten Mailand und Venedigbilde, wußte zwar über diesen Punkt und diese Stre-cke nichts Näheres, dachte vor der Hand aber an wei-ter nichts, als an Erreichung des jenseitigen Ufers.Konnte er es nicht am Tage erreichen, so war er ent-schlossen, so lange darauf los zu wandern, bis Nachtund Kräfte es ihm nicht mehr gestatteten. Dann woll-te ec die Morgenröthe auf einem Felde, oder sonst wounter freiem Himmel, wo es Gott gefalle, erwarten,nur in keinem Gasthause. Er hatte kaum einigeSchritte in den Ort gethan, als er ein Schild sah,trat ein und bat den ihm entgegenkommenden Wirthum Abendessen und ein Maaß Wein; stärkere Mü-digkeit, vorgerücktere Zeit hatten seinen fanatischenuntauglichen Widerwillen besiegt.Ich bitte, laßtmich nicht lange warten," sagte er zum Wir-the-,ich muß rasch weiter;" und zwar nichtblos, weil es wirklich der Fall war, sondern auch ausFurcht, der Wstth möge, in der Meinung, er wolle