Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
113
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die Nacht in seinem Hause zubringen, auch etwa nachNamen und Vornamen, woher er käme, was er trei-be u. s. w. fragen.

Der Wirth entgegnete, er werde gleich bedientwerden, und Nenzo nahm den gewöhnlichen Platz derBlöden, am Ende des Tisches, unfern der Thüre,ein.

In dem Gastzimmer waren einige Gorgonzoler Tage-diebe, hatten die wichtigen Mailänder Neuigkeiten desvorigen Tages gehörig besprochen, bestritten und glos-sirt, und waren auf die des heutigen um so erpichter,da jene die Neugier mehr erregten als befriedigten: eineweder erstickte noch aufgeflammte Empörung, von derNacht nur aufgeschoben, nicht aufgehoben, die Sylbeeines Wortes, das Ende eines Aktes, keines Dra-rna's! Einer der Anwesenden stand auf, trat zu demneuen Ankömmlinge und fragte ihn, ob er von Mai-land käme.

Zch?" fragte Nenzo erstaunt, um Zeit zu ge-winnen.

Ihr, wenn die Frage vergönnt ist!"

Nenzo schüttelte den Kopf, zog die Lippen zusam-men, preßte einen unartikulirten Lautaus und sagte: Mailand, nach dem, was man, .... so in der Um-gegend, -davon hört, .... ist jetzt eben kein Ort,

wohin man sich wünschen möchte, es müßte denn diehöchste Noth gebieten."

Also ist's auch heute wieder drunter und drüber

II. H