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2 (1828)
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auch nach allen Seiten umsah, sich durch seine Ge-berden bemerkbar machte, den Kopf hoch erhob undüberall hin horchte. Es war eben noch kein bedeu-tender Auflauf, und obschon man jedem Vorüber-gehenden an den Augen absehen konnte, was er imSchilde führe, so ging doch Jeder ruhig seines We-ges , und von eigentlichem Aufruhre war noch keineSpur.

Seyd vernünftig, seyd vernünftig!" zischelteder Notar Renzo'n immer über die Schultern:Euerguter Ruf, Eure Ehre, mein Sohn!" Als Rcnzoaber drei Männer mit ergrimmten Gesichtern kommensah und, aufhorchend, vernahm, daß sie von Backöfen,verborgenen Mehlvorrathen und Gerechtigkeit spra-chen, sing er an, ihnen mit den Augen zuzuwinkenund auf eine gewisse Art zu husten, wie es eben keineErkaltung mit sich bringt. Jene Leute wurden aufdie vier Wanderer aufmersam und blieben stehen; mitihnen blieben noch Andere stehen, die vorbeigingcn;Andere, schon Vorbcigegangene, sahen sich um, oderkamen zurück» bisberten untereinander,und steck-ten sich Zinken.

Seht Euch vor, seyd vernünftig, Freund, Ihrmacht Eure Sache nur schlimmer, verderbt wieder Euregute Aufführung, verderbt Eure Ehre, Euren gutenRuf!" murmelte der Notar. Renzo trieb es nocharger. Die Sbirren bericthen sich heimlich, was zu