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2 (1828)
Entstehung
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nen geneigt, im ängstlichen, fürchtenden Zustan-de, wenn ein Anderer sie durch irgend etwas darauserlösen kann, ihn instandigst, wiederholt und unter al-lem nur erdenklichen Vorwände darum zu ersuchen;selbst Spitzbuben erliegen, in Angst und Schrecken,diesem Naturgesetze und spielen aus eben dieser Ursachein diesem Falle gewöhnlich eine so jämmerliche Figur.Ihr ganzer Reichthum an Erfindungen, alle dieKniffe und Pfiffe, mit denen sie immer siegreich ihreAbsichten durchführen, die ihnen fast zur andern Na-tur geworden sind und, zu rechter Zeit, mit ruhigemMuthe und der so höchst nöthigen, heiteren Ge-müthsstimmung angewendet, sicher, heimlich undunbemerkt treffen und allgemeine Bewunderung er-regen müssen, alle diese Erfindungen, Kniffe undPW, setzen sie dieselben angsterfüllt und deshalbzu hastig und ungeregelt ins Werk, sind ihnen durch-aus nutzlos, und zwar in solchem Grade, daß, ge-wahrt sie ein Fremder in diesem Zustande des Ab-mühens und vergeblichen Strebens, er nothwendigzum Lachen erregt werden muß. Was sie aber auchdann vornehmen, dient nur, so wenig sie cs selbstwissen, ihr ganzes Spiel, ihre Kunstgriffe blos zugeben. Deshalb ist und bleibt es für jede Art Schel-me und Gauner die erste Grundregel, immer bei kal-tem Blute zu bleiben und sich niemals einschüchlernzu lassen.

Sie waren kaum auf der Straße, als Renzo sich'

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