ren es die Folgen der noch nicht ganz unterdrückte«/oder die Anzeichen neuer Empörung.., Ueberall kamenBürger hervor, beredeten sich, rotteten sich zusam-men, blieben überall haufenweise stehen. Jetzt lausch-te er, ohne es sich so wenig wie möglich merken zulassen, und cs war ihm, als wachst der Lärm immermehr an. Eile war höchst nythig. Er hätte aberRcnzo'n gern gutwillig abgeführt, weil, wenn es nichtgeschah, er gewärtig seyn mußte, unterwegs vonUebermacht angegriffen zu werden und ihr zu unter- -liegen. Er winkte also den Sbirren, dem JünglingeZeit zu lassen und ihn nicht zu erbittern, und suchteseinerseits, ihn so viel als möglich zufrieden zu stellen.Wahrend Renzo sich nun gemächlich anzog, erinnerteer sich nach und nach aller der wüsten Ereignisse desvergangenen Tages und kam allerdings auf den Ge-danken , daß die Namengeschichte und seine geführ-ten Reden Ursache des ganzen Unheils seyn müßten-Woher wußte man aber nur seinen Namen? Undwas war denn in dieser Nacht vorgefallen/ daß diePolizei wieder aus so sichern Füßen stand und Handan einen der braven Burschen zu legen wagte, dieam Tage vorher so viel zu sagen hatten, und denenman doch nicht so mitspielen durste? Auch Renzovernahm das auf den Straßen anwachstnde Toben,sah den Notar an und erkannte bald die Unschlüssig-keit, in der sich derselbe befand und die er umsonst zuverbergen strebte. Um nun seine Zweifel zu klaren
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