so
„Laßt mi'ck jetzt gehen," sagte Nenzo, „ichhabe nichts mit der Polizei zu schaffen-"
„Greifzu," sagte einSbirre zum anderen, „wol-len ein Ende machen!"
„ Sollen wir ihn so forttragen?" fragte der Andere.
„Lorenzo Tramaglino!" rief der Notar.
„Woher wißt Ihr meinen Namen, Herr?"
„Thut Eure Schuldigkeit," sagte der Notar zuden Sbirren, die alsbald Hand an Renzo legten, umihn aus dem Bette zu zerren.
„Halt! rührt einen Ehrenmann nicht an, der_Ich kann mich allein anziehen-"
„So ziehlEuchan, steht auf!" sagte derNotar-
„Ich thue es, " antwortete Renzo, suchte wirk-lich die hie und da, wie Trümmer eines gestrandetenSchiffes, umherliegenden Kleidungsstücke, zusammenund fuhr, indem er sie anlegte, zu reden fort: „Aberich will nicht zum Polizeikapjtain. Ich habe nichtsmit ihm zu schaffen. Man beleidigt mich, man thutmir Unrecht; ich will zu Ferrer. Den kenne ich,weiß, daß er eine Ehrenmann ist, bin ihm gefälliggewesen-"
„Ja, ja, mein Sohn, man soll Dich zu Ferrerführen;" entgegnete der Notar. Er würde unter-anderen Umständen über ein solches Verlangen herz-lich gelacht haben; jetzt war es aber nicht an der Zeit.Schon beim Herwege hatte er Bewegung in den Stra-ßen wahrgenommen und wußte nur nicht recht: wa-