Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
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und Gewißheit zu erhalten, zugleich aber auch, umZeit zu gewinnen und seine Rettung zu versuchen,sagte er: ich sehe nun wohl ein,' was an AllemSchuld ist: die Geschichte mit den Namen. Ich ge-stehe, ich war gestern Abend ein wenig lustig undguter Dinge; die Wirthe haben manchmal solche ver-teufelte Weine, und man weiß, daß, wenn man manch-mal ein Glas zu viel trank, wie man zu sagen pflegt,der Wein aus dem Menschen spricht. Ist es nurdas, so bin ich jetzt bereit, dem Befehle in Allemnachzukommen. Ihr wißt ja aber schon meinen Na-men? wer hat ihn Euch denn genannt?"

Brav, mein Sohn, brav!" entgegnete derNotar geschmeidig.Ich sehe, Ihr seyd vernünftig;glaubt mir, der sich darauf versteht, Ihr seyd klügerals alle die Anderen. Das ist die beste Art, Euchbald erlöst zu sehen; wenn Ihr Euch so benehmt,so habt Ihr nach den ersten Worten Eure Freiheitwieder. Aber seht, mein Sohn, mir sind die Händegebunden, ich kann Euch nicht, wie ich auch gernwollte, freilassen. Kommt, haltet Euch dazu undseyd gutes Muthes- Wenn sie Euch nur erst gesehen

haben und ich ihnen habe sagen können-laßt mich

nur machen-ich will schon .... rasch, rasch, lieber

Sohn!"

Ja ich verstehe wohl, Ihr könnt nicht_"

sagte Renzo, sich anklcidend und mit Geberden dieGeberden der Hascher verneinend, die ihm, damit