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stand auf, packte Ihn beim Wams und versuchte, ihnmit Gewalt wieder niedcrzuziehen: „Thut mir denGefallen, noch einen Schluck!"
Aber der gute Freund riß sich von ihm los, ließihn bitten und zanken, wie er wollte, sagte noch ein-mal: „Gute Nacht!" und ging. Renzo rief ihmseine: „gute Nacht!" nach, als er schon zur Thürehinaus war, und nahm wieder auf seiner Bank Platz.Er starrte das zweite, gefüllte Glas an» winkte deneben vorübergehenden Aufwartcr, als ob er ihm etwaszu sagen habe, herbei, wies auf das Glas und sagtelangsam und feierlich, jedes Wort ganz besonders be-tonend: „seht da, cs war für den Ehrenmann ein-geschenkt, seht, voll, bis an den Rand voll, wie manes nur einem Freunde cinschenken kann, er hat eSnicht gewollt. Ich kann nichts dafür, ich habe ihmmeinen guten Willen bewiesen; einmal geschehen,darf man es nun aber nicht umkommen lassen." Beidiesen Worten ergriff er das Glas und trank cs miteinem Zuge aus.
„ Ich verstehe!" sagte der Aufwarter und ging.
„Ach, habt Ihr es auch verstanden?" entgegneteRenzo, „also muß es doch wahr seyn! wenn die Be-weise richtig sind ,...!"
Man darf die Wahrheit nicht weniger lieben alswir, um nicht in Versuchung zu kommen, hier dieNachrichten abzubrechen oder zu verfälschen, die demeigentlichen Helden unserer Geschichte so wenig zur