Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
69
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Lorenzo Tramaglino," sagte der Jüngling, er-picht auf den Gegenstand des Gesprächs und nicht be-denkend, daß seine Worte sogleich zu Papiere gebrachtwerden würden.

Gut," entgegnete der Unbekannte,aberhabtIhr Frau und Kinder?

Ich sollte wohl, Kinder zwar nicht, ....das wäre ein wenig zu früh, .... aber eine Frau,.... wenn es in der Welt immer nach Recht undGerechtigkeit zuginge."

Also seyd Ihr «noch unverheirathet. Nun,habt nur Geduld! Aber Ihr bekämt eine geringerePortion."

Das versteht sich! Wenn ich nun aber, wieich hoffe, bald .... mit Gottes Hülfe.... kurz, wennich eine Frau nähme?"

Dann bekommt Ihr einen andern Schein undzwei Portionen, wie ich sagte, immer nach Maaßga-be der Kopfzahl," sagte der Unbekannte nnd erhob sich.

So wäre es recht, " rief Renzo und schlug mitder Faust auf den Tisch,warum giebt man dennnun kein solches Gesetz?" !

Darauf vermag ich Euch nichts zu antworten; schlaft indeß recht wohl, ich muß fort, dennmeine Frau und Kinder werden schon lange auf michwarten."

Noch einen Schluck! noch einen Schluck!"rief Renzo, füllte schnell des Unbekannten Glas,