Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
63
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sicht erst wird befohlen haben: daß man einen recht-lichen Burschen ein rechtliches Mädchen-, das ihnwill, heirathen kaffe, dann werde ich dem Gesichtemeinen Namen sagen und werde ihm noch obendreineinen Kuß geben. Ich kann ja meine guten Gründehaben, meinen Namen nicht zu nennen! Sehe Einerdoch! — Und wenn ein großer Spitzbube, dem eineBande kleiner Spitzbuben gehorcht; denn, wenn erallein wäre .— er brach hier seine Rede miteiner Handbewegung ab — „wenn ein großer Spitz-bube , sage ich, nun gern wissen möchte, wo ich sey,um mir einen schlimmen Streich zu spielen, so frageich Euch, würde das Gesicht hier wohl nur eine Mieneverziehen, mir zu helfen? — Ich soll sagen, wasich thus und treibe? Das ist ja auch was Neues!Ich bin nach Mailand gekommen, um zu beichten,^aber ich beichte, so zu sagen, einem Pater-Kapuziner,keinem Gastwi'rlhe!"

Der Wirth schwieg und sah den Unbekannten an,der ohne Zeichen derTheilnahme blieb. Renzo leerte,leider müssen wir cs gestehen, abermals ein Glasund fuhr fort: „Ich will Dir einen Grund anführen,mein lieber Wirth, der wird Dir gnügen-,Gelten dieguten Gesetze, die gerechten, christlichen nichts, um wieviel weniger können die schlechten, ungerechten, un-christlichen gelten! Schaffe alsa das dumme Zeug nurbei Seite und bringe mir dafür eine andere Flasche,denn die hier ist zerbrochen." Er schlug bei diesen