ob er Waffen'bei sich führe, wie lange er sich in derStadt aufhaltcn werde, — So lautet der Befehl."
Ehe Nenzo antwortete, leerte er noch ein Glas,cs war das dritte; die darauf folgenden möchten sichschwerlich zählen lassen. Dann sagte er: „Lautet erso? — So, so! — Nun, ich bin Doktor der Rechteund weiß also, was daraus zu machen!"
„Es ist mein Ernst!" sagte der Wirth, denstummen Begleiter seines Gastes immer im Auge be-haltend. Er ging nach dem Schranke zurück undholte daraus einen großen Bogen Papier, ein Exem-plar des Befehls herbei, das er vor Nenzo entfaltete.
„Ei, ei, laßt doch sehen!" rief dieser, mit dereinen Hand das neu gefüllte Glas schwingend und csmit einemmale leerend, die andere mit vorgestreck-1cm Zeigefinger nach dem Befehle haltend: „Ein schö-ner Bogen Papier; er gefallt mir außerordentlich,ich kenne das Wappen, weiß, was das Ariancrgesichtmit dem Stricke am Halse besagt."— Es wurde al-len höchsten Verordnungen das Wappen des Gouver-neurs vorgestempelt; dasjenige Don Gonzalo Fernan-dez de Eordova's zeigte einen am Halse gekettetenMohrenkönig.— „Das Gesicht besagt: es befehle,wer da kann, und gehorche, wer da will !
Wann das Gesicht erst den Herrn .... Herrn ....Don . —schon gut, ich weiß schon,_ans die Ga-
leere gebracht haben wird,.... wie es aus einem an-dern solchen Bogen Papier heißt, — wenn das Ge-