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„Wollt Ihr hier schlaft,,?" fragte der WirthRcnzo, indem er naher trat.
„Ja," sagte er, „gutes Lager und reines Bett-zeug ; ich bin zwar arm,, aber an Reinlichkeit ge-wöhnt."
,,Ach, was das anlangt....!" sagte der Wirth,ging zu einem Schranke im Hintergründe der Kücheund kam mit Dinte, Feder und Papier zurück.
„Was soll denn das heißen?" riefRenzo» indemer einen Bissen Ragout, -das der Aufwärter ihm ebenvorgefttzt hatte, zu dem Munde führte und verwun-dert lächelte. „ Ist das etwa das weiße Bettzeug?"Ohne zu antworten, legte der Wirth das Papier aufden Tisch, setzte das Dintenfaß daneben, bog sich da-rüber hin und, indem er die Arme zum Schreiben bereitlegte, die Feder ergriff und cintunkte und nach Nenzocmporsah, sagte er zu ihm: „ Seyd so gefällig, mirEuren Namen, Vornamen und Vaterland zu nen-nen." > --
„Was denn?" fragte Renzo, „was habensolche Fragen mit einem Nachtlager für Gemein-schaft?"
„Ich thue meine Pflicht und Schuldigkeit," sagteder Wirth , den Fremden dabei ansehend: „wir sindverbunden, von Allen und Jedem, der bei uns dieNacht über bleibt, Auskunft zu geben: wie sein Na-me und Vorname, was sein Vaterland und Gewerbe,