der Thüre und dem vor derselben stillhaltenden Wa-gen ein freier Raum blieb. Ncnzo, der eine Art Ad-jutant abgegeben hatte, war mit dem Wagen angc-langt, stellte sich in eine der Reihen Wohlgesinnter,die ihn umstanden und zugleich vor allen etwaigenAngriffen schützten-
Fcrrer athmcte wieder auf beim Anblicke des freienRaumes und der noch verschlossenen Thüre. Ver-schlossen will hier blos sagen nicht offen, denn die An-geln waren fast schon abgelöst, die Flügel zersplit-tert , zerhauen, halb aufgerissen und so durchlöchert,daß man, hindurchsehend, einen großen Riegel wahr-nahm, der, schon ganz verbogen, bald als letzter Haltganz abgedreht gewesen seyn würde. Einer schrienunmehr hinein, man solle öffnen, ein anderer sprangzum Schlage und half dem Greise, der sich an seinenArm hielt und zur Erde hcrabsprang.
Von allen Seiten sähe die Volksmenge nach ihmhin, überall hob man sich in den hintersten Reihen,so hoch man konnte, um ihn zu erblicken. Die all-gemeine Neugier und Aufmerksamkeit verursachte au-genblickliche Stille. Ferrer stellte sich auf eine Er-höhung der Steine vor dem Eingänge, sah rings um-her, grüßte mit einer Kopfverneigung und rief dann,die Rechte auf die Brust legend, laut, fest und wür-devoll, „Brod und Gerechtigkeit!"— Das antwor-tende. Frcudengeschrei verlor sich in den Lüften. Manhatte nun von innen geöffnet, oder vielmehr den nur