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todtenbleich, angst und bangt, händeringend, sichGott befehlend, die Diener beschwörend: alle Zugängeverwahrt zu halten, ihm zur Flucht behülflich zuwerden. Aber wie, wohinaus? Er steigt auf denBoden, schaut durch eine Spalte zwischen Gebälkund Dach auf die Straße nieder: Mann bei Mann derheillosen Bande, alles schreit nach ihm, „lebendig oderrodt!" Trostloser, als vorher, sucht er das entlegensteVersteck auf. Zusammengcknault horcht er da, horcht,ob das höllische Getös nicht ende, ob der Austauf sichnicht verliere. Aber ec wird nur toller und toller.Wildere, häufigere Schlage. Neue Angst erfasst ihn,er verstopft sich beide Ohren; dann, außer sich, klap-pert er mit den Zähnen, verdreht die Augen, strecktdie Arme aus, schwingt, wie zur Vertheidigung, den
Dolch _ Was er überhaupt sonst noch alles
vornahm, lasst sich nicht genau bestimmen, denn erwar ganz allein; es lässt sich nur errathen.
Renzo war diesmal in dem dicksten Haufen, undzwar nicht hinein geschoben, sondern freiwillig hinein-gedrungen. Er fühlte bei dem ersten, blutigen Vor-schläge sein Innerstes sich empören; was die Plünderungbetraf, wusste er nicht eigentlich, sollte er sie in diesemFalle gut heißen oder verdammen, aber der beabsichtigteMord erregte ihm den entschiedensten, vollsten Abscheu.,
War er auch, wie sich hitzige, leidenschaftlicheGcmüther, leider! so leicht von dem Geschrei einer wü-thendcn Mehrzahl Hinreißen lassen, fest überzeugt,