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2 (1828)
Entstehung
Seite
19
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fürchterlichen Krückenofen fern hielten, wohl aberdie kleine Meulertruppe zu bezähmen vermochten.Dort ward cs aber immer ärger und ärger, denn wemnur die Lust ankam, irgend einen Streich auszuführen,der ging hin, wo die Anzahl der Freunde und Ge-nossen bei weitem am beträchtlichsten war und gänz-liche Straflosigkeit herrschte.

So standen die Dinge, als Renzo, wie er sein Brodverzehrt hatte, ohne cs zu wissen, dem Centralpunkte derVerschwörung aus der Vorstadt der Porta Orientalenahete. Er ward bald von der Menge znrückgedrängt,bald vorgeschoben, und sperrte, um irgend wo etwasNäheres über die Ursach en desTum ultcs aufzuschnappen,Augen und Ohren auf. Von einem der ihn Umstehen-den vernahm er diese Worte: „Nun istja der schändlicheBetrug der Spitzbuben entdeckt, die immer schreienund schreien: es sey kein Brod, kein Mehl, keinGetraide da! Jetzt ist die Sache klar und deutlichund sie können uns nicht mehr hinters Licht führen!Es lebe der Ueberflufi!"

„Ich sage Euch," meinte ein Anderer, „dashilft Alles nichts; es wird noch schlimmer, wenn mannicht Exempel statuirt. Sie werden wohl das Brodwohlfeil verkaufen, aber Gift beimischen, daß diearmen Leute wie die Fliegen wegsterben. Es heißtso schon, wir seyen unser zu viel. Sie haben es inder Junta gesagt, ich weiß es gewiß, denn ich habees mit meinen eigenen Obren von meiner Muhme

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