erbeuteten Sacke; Hier wird einer umgestoßen, dorteiner halb verschüttet, um ihn fortbringcn zu können.Eines schreit: „Warte, warte!" und kehrt dasVerschüttete mit Tüchern und Kleidern zusammen.Ein Anderes macht sich über einen Backtrog her, kne-* tet ein Stück Teig ab, das sich immer langer und lan-ger dehnet und ihm überall aus den Händen gleitet;aber ein anderes hat einen Mehlbeutel erobert undhält ihn hoch empor. Wer kommt, wer geht, werhandthiert: Männer, Weiber. Kinder, drängen undquetschen sich, schreien, und ein weißer, sich überallftstlegender Staub, hüllt und umnebelt Alles. AmEingänge Streit und Hader zweier entgegenstrcbcnderPartheien; eine um die andere wogt vor und zurück,eine will auf das schleunigste mit der Beute hinaus,die andere will erst hinein, um zu erbeuten.
Während man diesen Backofen so plünderte undverwüstete» waren auch die übrigen in der Stadtnicht sicher und ungefährdet. Vor keinem aber ver-sammelte sich Volkes genug, um Alles zu wagen.In einigen hatten die Besitzer sich mit Hülfe versehenund waren zur Verlheidigung bereit- Andere, woman weniger Vertheidigungsmittel hatte, oder furcht-samer war, kapitulirten: Die Bäcker vertheilten unterdie vor ihren Laden versammelte Menge Brod, undsic zertheilte sich wieder, nicht sowohl zufrieden mitdem Empfangenen, als eingeschüchtert von den Hel-lebardirer» und Sbirren, die sich zwar von jenem