Vorrath von Steinen herbei- die sie durch Entpflaste-rung des Hofes gewonnen hatten. Sie bedeutetendas Volk mit Mienen, Gebcrden und Geschrei,abzulassen; zeigten die Steine, die sie hinunter wer-fen würden, und als alles nichts half, begannen siewirklich zu werfen. Kein Wurf traf fehl, obgleich -das Gedränge nicht so groß war, daß, wie man zusagen pflegt, kein Apfel zur Erde gekonnt hatte.
„Ihr Hunde, ihr Schurken! Ist das das Vrod,was Ihr den armen Leuten gebt? — O weh! Oweh! das trifft,.dastrifft, weg da!" So schrie manunten. Mancher wurde übel zugerichtet, zwei Kindergetödtet. Wuth verstärkte die Kraft der Menge,Angeln und Schloß wurden abgerissen und sie strömtein alle Zugänge. Da die Hausleute die Schutzwehrgebrochen sahen, flüchteten sie sich eilig auf den Bo-den- Der Kapitain, die Hellebardirer und einigeandere Männer versteckten sich unter die Dachsteine,andere krochen durch die Kappfenster und irrten wieKatzen von Dach zu Dach. Beim Anblick der Beutevergessen die Sieger die gelobte, blutige Rache; siestürzen über die großen Kasten, und das Brod ist inwenigen Minuten alle. Andere reißen die Schlösserdes Geldfchrankes ab, greifen mit vollen Händen zu,stecken ein und gehen, die Taschen voller Quaktrini,weiter, um, wenn noch welches da ist, auch nochBrod zu rauben. Die Menge verliert sich in die in-ncrn Magazine. Sie entreißen sich wechstlsweise dietl. B