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Jetzt entstand ei» ncncr Zwiespalt über den Käfich. Ha-bakuk bat trotzig darum, wie Robert vorausgeschcn hatte;aber die Prinzessin wandte sich schmeichelnd zum Fürsten:„Guter Vater, ich habe mich Eurem Befehl unterworfen;erlaubt mir aber nun, zum Zeichen Eurer Aussöhnung,das kleine Wohnhaus meines Lieblings als ein Andenkenzu Lehalteü." —
Der alte Herr drohte ihr lächelnd mit dem Finger undsprach dann zum Hofschneider: Begnüge dich mit dem Vo-gel! Mein Schatzmeister soll dir den Werth dieses Bauerszehnfach vergüten. —
Habakuk zog ein schiefes Gesicht und stieß grimmig dierechte Hand in den Käfich. Der Vogel wich nicht vonseinem Stänglcin. Doch indem ihn der Schneider ge-waltsam ergriff, verwandelte sich der Schalk in einenGranatapfel, der Plötzlich zersprang und einen Bogenregenvon Kernen im Zimmer ausstreutc.
Dieß Gaukelspiel verdarb des Hexenmeisters Plan.
Um aber seine Kunst dem Hofe zu beweisen,
Sprach er ein Wbrtchen, ward ein Hahn,
Und fing mir Hastigkert nun an,
Die Kerne rund umher zu speisen.
Wie eine Kugel schwoll sein Kropf,
Und bald schien nirgends mehr ein Kernchen auszuspahn;
Drum hob er keck empor den Kopf
Und machre sich die Lust, ein Siegeslied zu krähen.
Doch einem Kerne, den der TropfZu keinem Unglück nicht gesehen,
Entsprang ein Fuch-, schlich still heran,
Und würgte rasch den stolzen Hahn.
Robert zog behende den Fuchsbalg wieder aus, warfsich in seiner natürlichen Gestalt vor dem Fürsten nieder