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Er schritt hierauf mit funkelnden Augen hastig vorwärtsund griff nach dem Bauer.
Adelheit stellte sich ihm in den Weg. „Ihr seyd ebenso eigensinnig, als unbescheiden!" sprach sie entschlossen:„Wollt Ihr Euch erkühnen, mir mein Eigcnthum mit Ge-walt zu rauben?" —
Der Fürst hatte bisher bei diesem Austritt eine stummeRolle gespielt: aber jetzt sprach er zürnend: Adelheid, deinBetragen ist unbegreiflich seltsam! Du scheinst mich undmein Leben sehr wenig zu achten. Würdest du wohl sonstden wackern Mann, der mich gleichsam aus dem Grabewieder hervorrief, so schnöde behandeln? —
„O mein Vater," rief sie weinend, „wie verkennt Ihrmein Herz! Während Eurer Krankheit wurden meine Au-gen nicht trocken." —
Nun wohlan, sprach er etwas sanfter, so scy auch jetztein gutes, gehorsames Kind und verweigere meinem wohl-thätigen Arzte seinen Lohn nicht länger. —
Sie rang die Hände, sie schluchzte laut und umschlangden Bauer heftig mit ihren Armen. Habakuk knirschtemit den Zähnen und entflammte durch eine Pantomime(womit er die Worte: Sich, dein undankbares Kind!gleichsam malte) den Zorn des Fürsten von neuem sosehr, daß er ausrief: Starrsinniges Geschöpf, gehorchediesen Augenblick, oder hebe dich aus ewig aus meinenAugen!" —
Sie stürzte zu seinen Füßen und stöhnte leise: „Ich ge-horche." — Drauf eilte sie wieder zum Bauer, öffnetedas Thürchen und winkte dem Schneider, den Vogel zunehmen.