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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
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und sprach:Gnädigster Herr, ich preise mich glücklich,der Retter Eures Lebens gewesen zu scpn"

Du? Wie so? fragte der staunende Fürst.

Ohne mich," fuhr Robert fort,hätte der rachgierigeZauberer, der Euch heilte, keinen Fuß an Euer Krankenla-ger bewegt. Die hohen Preise, die Ihr aussetztct, reiztenihn nicht; er that es blos in der Absicht, sich meiner zubemeistern."

So scheint es freilich, sprach Adelheids Vater: Aberwie hängt das alles zusammen?

Robert erzählte seine Abenteuer.

Und was soll nun werden? fragte Jener weiter: Dumachst wohl Anspruch auf die Hälfte meines Reichs?Nein gnädigster Herr," erwicdcrtc der Jüngling,dieseKühnheit kommt mir nicht in den Sinn. Wünscht Ihraber unter Euren getreuen Unterthanen einen Menschenzu sehen, der zufriedener und glücklicher ist, als ob eralle Reiche der Welt besäße, so würdiget mich, der Ge-mahl Eurer Tochter zu werden."

Das ist denn doch ein wenig viel gefordert! sprach derFürst: Adelheid, was sagst du dazu?

Sie schlug die Augen nieder und antwortete schüchtern:Euer Befehl bestimmt meinen Willen."

Ha, vielleicht schneller als vorhin! sprach lächelnd ihrVater: Nun meinethalben! Ich hätte mich bequemen müs-sen, dem alten, häßlichen Habakuk Wort zu halten; wa-rum sollte ich gegen diesen netten Burschen, der mirallerdings zu meiner Gesundheit verhelfen hat, vielEinwendungen machen? Ich lasse dir, meine Tochter,freie Hand. Hast du wider ihn etwas zu erinnern?