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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
Seite
355
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Ach!" seufzte sie:Mein Vater wird darauf bestehen.Ich verspreche dir zwar, nicht sogleich einzuwilligen; allein,wenn er bittet oder droht und ich nun gar keinen Auswegmehr weiß, was soll ich dann thun?"

Nachgebcn; antwortete Robert: denn ich mag Euch,wenn es auch mein Leben kosten sollte, mit Eurem Vaternicht entzweien.

Armer, edler Jüngling!" rief Adelheid,wie gern wollt'ich dich retten! Aber wer kann das leichter, als du selbst?Sieh, das Fenster ist offen! Was hindert dich, der drohen-den Gefahr auf Vogclschwingen zu entgehen?"

Ihr kränkt mich durch diesen Vorschlag. Ich bin ent-schlossen, unter Eure» Angen zu leben oder zu sterben-

Wehe dir, so ist dein Tod unvermeidlich! Du quälstmich mehr, als du glaubst. Nein, ich kann, ich kann dichnicht sterben sehen. Ich bitte, ich beschwöre dich, eilefort !"

Sendet mich durch einen brennenden Wald und ichgehe; nur diesem Befehl zu gehorchen, ist mir unmög-lich. Doch es thut auch nicht noth; denn eben fällt mirein Rettungsmittcl ein, wozu ich aber Eures Beistandesbedarf.

Sprich, wie kann ich dir helfen?"

Versagt meinem Verfolger, wenn Ihr mich endlich anihn auslicfern müßt, den golvenen Käfich, in welchem ichgewöhnlich übernachte. Er wird ihn dringend fordern,weil er sich dadurch eben so, wie einst durch den Zaum,den ihm mein Großvater überließ, meiner bemächtigenwürde. Beharret Ihr aber auf Eurer Weigerung, so kanner mir nichts anhaben.