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hicrmit ernenne — zurücklassen. Daß ich Eure Vergün-stigung dazu nicht bedarf, und sogar nicht nöthig habe,Euren Landherrn deßhalb zu begrüßen — das versteht sichvon selbst; denn er regiert über — und ich unter der Erde.Ich sag' Euch also dich blos zur Nachricht. Aber ich er-bitte mir einen friedlichen Durchzug innerhalb der Grän-zen Eures Gebiets, weil mich die Zerrüttung der unterir-dischen Heerstraßen zwingt, meinen Weg durch die Ober-welt zu nehmen. Ich und meine Leute werden in derJohannisnacht mit Sack und Pack über die Brücke gehen,die sich unfern dieses Dorfes befindet. Trefft daher freund-nachbarliche Anstalten, daß wir von possenhaften und neu-gierigen Menschen nicht beunruhiget werden." —
Der Schultheiß fand es zwar im Stillen sehr lustig,daß ein Paar Herren, die man bei einem Diebstahl betrof-fen hatte, zu Landpflegern und Obcraufsehcrn ernanntwurden; allein das Krönlein, das vor seinen Augen schim-merte, wirkte mit der Zauberkraft, die allen Kronen eigenist, so mächtig auf ihn, daß er diese Standescrhöhung soernsthaft und andächtig wie eine Predigt vernahm. Erließ es sogar an bescheidenen Zeichen seines unterthänigenBeifalls nicht ermangeln, und beantwortete den Schluß derköniglichen Rede mit einer tiefen bejahenden Verbeugung.Der kleine Monarch berührte jetzt seinen goldenen Haupt-reif mit der rechten Hand, nickte gnädig, und ging durchdie Gasse seines Gefolges nach der Thür.
Jakob begleitete Seine Majestät bis vor's Haus. Danahmen denn unter Weges die Herren Statthalter Gele-genheit, sich ihm zu nähern und zu sagen: „Habt Dank,daß Ihr noch so ziemlich schonend und glimpflich mit unsnmgcgangen scyd! Wir versprechen Euch dafür, unter denuns anvertrauten Leutlein gute Mannszucht zu halten.