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Leute, die mir dieß Mal der Drang der Noth zu einemFehltritt verleitet hat. Ich bin bereit, den ihnen angcson-nencn Schadenersatz, da ich diese Forderung nicht unbilligfinde, zehnfach zu erlegen, und überdicß für ihre Befreiungaus diesem unanständigen Gcfängniß ein ansehnliches Lö-scgcld zu bezahlen." —
Er winkte jetzt seinem Scckelmeister, der sich im Gefolgebefand und ein Beutelchen voll Goldstücke trug, die er mitder Fertigkeit eines Wechslers auf den Tisch zählte.
„Scpd Ihr damit zufrieden?" fragte der König.
Der Schultheiß hatte nicht so viel Heller erwartet, son-dern blos die Absicht gehabt, die Schotcnnäscher ein wenigzu ängsten. Er war also von dieser königlichen Freigebig-keit sehr überrascht und bezeigte seine Zufriedenheit dadurch,daß er augenblicklich den Taubcnschlag öffnete und die bei-den Herrchen hcrausgehen ließ. Sie fielen dem König zuFüßen, und dankten ihm ihre Freiheit in den rührendstenAusdrücken.
Das Roscnblatt mußte von ihnen eben so geschickt be-nutzt worden sei)», wie das Vaterunser bisweilen vonSchreibkünstlern in den kleinen Kreis eines Silberpfcnnigsgedrängt wird: denn der König war auch davon unter-richtet, daß der Schultheiß, wegen künftiger Sicherheitseiner Fcldfrüchte, Besorgniß geäußert hatte. Er trösteteihn über diesen Punkt durch die Erklärung: daß er geson-nen sey, mit dem größten Thcile seiner Unterthancn aus-zuwandern , weil ihn Erdcrschütterungcn aus den Bcrg-höhlcn des Harzes verdrängten. „Doch bin ich nicht ge-meint," fuhr er fort, „diese alte Besitzung ganz aufzuge-ben. Ich werde einen kleinen Volksstamm, unter der Ne-gierung zweier Statthalter — wozu ich die wackern Män-ner, die sich bis jetzt in Eurer Gefangenschaft befanden,