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unsre Sache noch nicht. Gebt uns unbesorgt eine Nadel!Wir sind nicht gewohnt, anders zu schreiben. —
Sie erhielten jetzt den verlangten Griffel und bekritzel-ten damit unter Jakobs genauer Aufsicht ein Rosenblatt.Als sie mit diesem Brieflein fertig waren, übergaben siees ihm ohne Umschlag und Siegel — denn ihre Schrift-zuge konnte doch Niemand entziffern — zur Bestellung.Sie bezeichncten einen gewissen Felsen, wo man drei Malanklopfen und das Blättchen in einen Spalt, der sich öff-nen würde, hineinhauchen sollte. Jakob übernahm selbstdas Botengeschäft und gab das wohlriechende Schreibengehörigen Ortes ab. Die Gefangenen waren jetzt ver-gnügt und freuten sich auf den Abend; denn eher, sagtensie, werde keine Antwort erfolgen.
Und sieh, es jvg bei MondenlichtHer aus dem SchovS der Berge,
Und stellte sich vvr'S DvrfgerichtEin Truppchen schöner Zwerge.
Ihr Königlein schritt selbst voran,
Mit Gold und Purpur angrthau,
Und auf dem Haupt ein Krönchen.
Die Delinquenten im Käfig warfen sich dcmuthig vorihm nieder. Er sagte huldreich: „Steht auf!" und wen-dete sich dann zum Schultheißen, der, nebst einigen Schöp-pen und Bauern, mit entblößtem Kopfe stand und denkleinen Monarchen schweigend bewunderte.
„Ihr habt," begann er mit Anstand und Würde, „zweimeiner Unterthanen zu Gefangenen gemacht und ich kommejetzt, um diesen Handel zu schlichten und mich überhauptmeiner lieben Getreuen anzunehmen; denn cs find ehrliche