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Dein Gehorsam wird mir beweisen, ob du ein guter, dank-barer Mensch bist." —
Der zwölfarmige Leuchter stand in einer Felsenhalle,mit Bergen von Schätzen umgeben. Des Jünglings Vor-satz, dem Alten zu gehorchen, verschwand vor ihrem Glanze.Er füllte seine Taschen mit Gold und Diamanten. Daerloschen plötzlich alle Kerzen, die an den Wänden des un-abschlichcn Gewölbes brannten. Er tappte zitternd nachdem Leuchter und fand ihn; doch nirgends zeigte sich einWeg aus der finstern Höhle.
Schon hielt er sich für verloren, als er nach einigenängstlichen Stunden einen schwachen Lichtschimmer bemerkte.Er folgte diesem Hoffnungsstrahl, kam an eine kleine Oeff-nung des Berges und erblickte mit Erstaunen die Thürmevon Balsora- Aber nach dem Derwisch sah er sich ver-gebens um. Er war darüber unbekümmert und dachte:Sey er, wo er will! Ich bin reich genug, ihn zu ent-behren. —
Er ging heim. Seine Mutter war anfangs damit un-zufrieden, daß er gegen seinen Wohlthäter nicht folgsamgewesen war; aber der wichtige Inhalt seiner Taschensöhnte sie bald wieder aus.
Sie musterten, im traulichsten Vereine,
Die Kostbarkeiren, Stuck für Sn'ick;
Doch plötzlich schwanden Gvld und SteineUnd nur der Leuchter blieb zurück.
„Sich," sagte die Mutter, „das ist die Strafe deinesUngehorsams! Du hast den heiligen Mann erzürnt, undich selbst verging mich an ihm, weil ich hei dem Anblickder verschwundenen Schätze seiner sogleich vergaß. Machedich eilend auf den Weg, bring ihm den Leuchter und be-sänftige dadurch seinen Zorn!"