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„Gut, sprach die Göttin, daß du schweigest,Und deinen Unwerrh nicht beschönst;
Dvch es ist frech, daß du dich zeigest,
Mir zeigest, die du keck verhöhnst!
Zu Siegen deines EigennutzesMißbrauchst du schändlich mein Panier:Drum freue nie dich meines Schutzes,
Und hebe dich gestraft von hier! —
Was säumst du nach? Herbei, ihr Zwerge!Führt ihn, der meine Würde kränkt.
Mit Schimpf aus diesem heil'gen Berge,Und zeichnet ihn, daß er dran denkt!" —
Kaum machte so, zu seinem Schrecken,Der Göttin Wort ihn vvgelfrei,
Da rauschte schnell von allen EckenDer Zwerge wilder Strom herbei.
Sie sprangen, wie ergrimmte Katzen,
Von vorn und hinten an ihm auf;
Dvch er entzog sich ihren FratzenDurch einen flügelschnellen Lauf.
Nur Einer hing ihm fest im Nacken,
Und war von hinten her bemüht,
Mit Nasenschnettern ihn zu plackenBis über Lvra's Berggebiet. ' ^
Hier ließ der Henker seiner NaseIhn endlich ziehn in Fried' und 9duh,
Er floh ins Freie wie ein Hase,
Und donnernd schloß der Berg sich zu. —
Daheim durchwühlt' er alle Taschen.„Dem Völklein kam'S wohl in den Sinn,Mir heimlich Gold hinein zu paschen!"
Sv denkend, fand er — Spreu darin.
Er stieß den Kopf nicht an die Wände;Er trug sein Schicksal wie ein Held:„Hm! was verlier' ich denn am Ende?Mir bleibt Frau PetronittenS Geld!" —