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Der setzt kaum ein Mal den Fuß vor die Thür, da kommtein Zwerg und stopft ihm alle Taschen voll Gold. Nunhat der Duckmäuser ein Rittergut und ein junges, bild-schönes Weib; und ich soll und muß künftig einem häßli-chen Ungcthüm, einem alten Gcizdrachen, Nahrung undKleider abschmeicheln. — Nein, das geht nicht! Ich weißeinen andern Weg ins Holz. Wir wollen doch, ehe wiruns mit der Dame Petronille weiter einlaffen, eine Wall-fahrt in den Harzwald versuchen! Das freigebige Wicht-lcin mag auch mich beschenken. Die Blume der Liebe willich der Göttin erlassend Wenn man Geld hat, so findetsich alles. —
So sprach der Geck, und gar nicht übelFand seine Tchorheit diesen Plan.
Er zog sich rund, wie eine Zwiebel,
Und schalenreich zur Wallfahrt an.
Viel Kleider haben viele Säcke,
Viel Sacke fassen vieles Gvld:^
Sv komm ich, schloß er, ganz zum Zwecke,
Sind mir nach Wunsch die Geister hold.
Er machte lauschend seine NundeSchier zehn Mal um den heil'gen Berg;
Doch zeigt' in einer vollen StundeSich weder rechts noch links ein Zwerg.
„Will denn kein Affe mir erscheinen?"
Nief er jetzt zornig, und beschoßDen ungezognen Berg mit Steinen,
Der sich so eisern ihm verschloß.
Schnell steckt' ein kleines UngeheuerDen dicken Kopf heraus und sprach:
„Was sucht der Herr für Abenteuer?
Er findet hier nur Spott und Schmach!" —
„Schweig, Freundchen, schweig! Das weiß ich besser!"Nief unser Held: „Laß mich nur ein!
Du wirst doch wohl kein MenschenfresserUnd gegen mich gefällig seyn?" —