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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
Seite
267
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genehmes Landgut, und fand hier, an der Seite der lie-benswürdigen Karoline, die nun seine Gattin war, denHimmel auf Erden. Die Wunderblume blühte frisch undunvcrwclkt, und gewährte fast mehr, als die Gcberin vonihr rühmte.

Indessen hatte der Herr Konversationsrath seinen Plannicht aus den Augen verloren. Er zog mit der Wünschcl-ruthe durch's Land, um einen Heirathsschatz zu entdecken.-Es gelang ihm; aber das schöne Gold ward, wie gewöhn-lich, von einem häßlichen Ungeheuer bewacht. Die Hebungdieses Schatzes war deßhalb ein so schauerliches Unterneh-men, daß sich nur ein arbeitsscheuer und doch nach Reich-thum lüsterner Konversationsrath dazu entschließen konnte.Jeder andre wackre Mann würde lieber sein Brod auf derRuderbank verdient, oder sich allenfalls aus der Welt hin-ausgehungert haben, eh' er sich der alten, geizigen Wit-tib Petronilla mit Leib und Seele verschrieben hätte.

Sie war so lang wie eine Hopfenstange,

Sv hager wie der grimme Tod,

Und. wie der Weingott schminkt, so glüht auf ihrer WangeDas angenehmste Kupferrot!).

Die krumme Habichtsnase streckteSchier über ihren Mund sich hin.

Sie war sein Sonnenschirm; doch neckteSie bei der Mahlzeit oft das Kmn.

Von Angen läßt sich hier nicht sprechen:

Die Kahenseele sah aus Einem nur heraus;

Denn es war einsmalS Krieg im Haus;

Da schlug der sel'ge Herr mit seiner frechen,

Geballten Faust das andre wüthend aus.

Doch jenes Eine galt für Viele: