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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
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der Schwelle den leichtfertigen Ton an, der ihm noch vonseiner Jugend her, da Liebesabenteuer sein Hauptgeschäftausmachten, geläufig war. Ihn, der den Glanz vielerfürstlichen Höfe gesehen hatte, setzte natürlicher Weise derAnblick eines schimmernden Damcnklcides nicht in die lä-cherliche Bestürzung jener einfältigen Gesellen, die nichtweit hinter ihrem Ofen hervvrgekommen waren. Eben sowenig band ihm die Gegenwart einer Anfwärterin dieZunge. Schmeicheleien und Zweideutigkeiten strömten ihmzwanglos vom Munde. Erst dann, als er sich bei derallgemeinen, unverfänglichen Vorrede nicht länger aufhal-ten, sondern zu geheimcrn Verhandlungen übergehen wollte,schien ihm der dienstbare Geist ein im Zimmer entbehrli-ches Wesen. Ein Mann, wie er, wußte sich aber zu hel-fen. Er befahl, ohne die Dame vom Hause dcßhalb zubegrüßen, kurz und rund:Mädchen, verlaß uns!"

Dieser Eingriff in die hausfräuliche Gerichtsbarkeit be-schleunigte das ihn erwartende Schicksal. Jungfer Hütchengehorchte zwar auf der Stelle, that es aber blos, um denalten Wildfang, bei dem ein hübsches, junges Weib nochgar nicht sicher aufgehoben war, ohne länger» Verzug inden ihm bestimmten Nothstall zu bringen.

Sie kam deshalb in derselben Minute zurück und rief:O, gnädiger Herr, das hat Euch ein Engel vom Himmelgeheißen, daß Ihr mich vorhin hinaus schicktet! Eswär' ein fürchterlicher Austritt geworden, wenn uns HerrHubert so unvorbereitet, als wir waren, überrascht hätte:Ich kann nicht begreifen, wie cs zugcht aber kurz, deralte Herr hat Lunte gerochen. Indem ich jetzt bei seinemSchlafgcmach auf den Zehen vorbeischleiche, hör' ich ihnstöhnen. Ich lege behutsam ein Ohr an die Thür undhöre weiter, daß er sich mühsam auf seinen Krücken