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dlich die dicken, baumstarken Herren Köche vor einem Zwerg-lein davonlaufen zu sehen. Sag' ihnen in meinem Na-men, daß ich über sie ins Fäustchen gelacht habe. Abergenug für heute! Ich verplaudere hier die Zeit, und habedoch anderwärts dringende Geschäfte. Leb wohl und ver-giß nicht, was ich dir austrng!" —
Der Küchenjunge posaunte seine Heldenthat, daß er sichgegen den Kobold so standhaft benommen hatte, durch dieganze bischöfliche Burg, und schmückte diese Begebenheit —bei der sich kein Zeuge befand, der ihm widersprechen konnte— mit großer Ruhmredigkeit aus. Sein Muth erweckteNachfolger, und vorzüglich standen die Köche, die sich voneinem Lehrling nicht beschämen lassen wollten, bei den fol-genden Besuchen des Geistes wie Säulen.
Da er sich immer friedsam betrug und sich oft neckenund schelten ließ, ohne darüber zornig zu werden, so ge-wöhnte man sich bald an ihn, und er ward sogar als einlieber Hausgenoß betrachtet. Man sehnte sich nach seinemUmgänge, wenn er sich einmal in einigen Tagen nichtzeigte; denn er war ein lustiger Gesellschafter und reizteschon durch seinen Aufzug zum Lachen. Er trug weite,bauschende Beinkleider, einen kurzen Mantel, der kaum bisan die Knie reichte, und ein rundes Hütchen, das ihm,weil er es nie abzog, auf den Kopf genagelt zu sepn schien.Wegen dieser Eigenheit — und wahrscheinlich auch wegender seltsamen Kleinheit seines Hauptschmucks — erhielt erden Name» Hütchen, unter dem er in den Geschichts-büchern der Geisterwclt aufgeführt wird.
Er ging schon einige Monate in dem bischöflichen Pa-last aus und ein, und hatte gelegentlich mit allen Bewoh-nern freundliche Worte gewechselt; aber gegen den Bischofselbst, der sein Aufenthaltsgesuch mit finstern Mienen an-