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das Bäuerlein: „Ich erbitte mir zum Lohn für den dirgeleisteten Dienst die Erlaubniß, mich eine Weile und solange cs mir gefällt, in der Stadt Hildcsheim, und beson-ders an deinem Hofe, frei und von Geisterbanncrn unan-gefochten, aufhaltcn zu dürfen. Ich führte bisher ein un-stätcs Pilgerlebcn; aber man wird mählig alt und es willsich nun nicht mehr schicken, immer und ewig wie einhcimathloser Abenteurer herumzuwandern. Darum will ichmich in deinem Gebiete niedcrlassen; denn es behagt mirhier, und man sagt im Sprichwort, unter dem Krumm-stabe sey gut wohnen."
Was willst du hier schaffen? fragte der Bischof.
„Ich verlange die Duldung meiner Person, so wenigsie auch Platz braucht, nicht umsonst;" crwiederte der Sup-likant: „ich will deinen Köchen zur Hand gehen und dirselbst ans mancherlei Art nützlich und beiräthig sepn." —
Bernhard nahm sich einige Minuten Bedenkzeit, undfand nach reiflicher Ueberlegung, daß es weder billig nochwohl gethan sep, den wunderbaren Fremdling, dem erDank schuldig war, sofort wieder aus dem Lande zu wei-sen und ihn dadurch zur Rache zu reizen. Auf der an-dern Seite schien es ihm aber unter der Würde seineshohen geistlichen Amtes, einem Kobold den Aufenthalt inseinem Sprengel mit bestimmten Worten zu gestatten. Ersuchte nun zwischen beiden Klippen eine Mittelstraße underklärte sich folgender Maßen: Ich sage zu deinem Gesucheweder Ja noch Nein; doch will ich, so lange du dich inmeinem Bezirke fein und artig beträgst, durch die Fingersehen und schweigend dich dulden. Aber solltest du frühoder spät beginnen, dich auf irgend eine Weise, wie eingemeiner, ruchloser Poltergeist unnütz zu machen, so hörtin diesem Augenblicke meine Nachsicht auf und ich säume