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dann nicht, die nachdrücklichsten Maßregeln gegen dich zuergreifen. —
„Das wird nicht nöthig sepn, Herr Patron!" sagte derZwerg etwas schnirpisch; denn er fand sich durch dieseDrohung beleidigt, und verließ auch sofort mit einer hohn-sprechenden Miene das bischöfliche Zimmer.
Es vergingen nachher einige Wochen, ohne daß er sichirgendwo zeigte, und der Bischof glaubte schon, der kleineLandstreicher habe sein wanderndes Leben wieder angcfan-gen und seinen Stab über die Hildcsheimische Gränze ge-setzt; aber er hatte sich nur in einem geheimen Schmoll-winkel verborgen gehalten und kam eines Morgens inder bischöflichen Küche zum Vorschein.
Um sich hier bei seinem ersten Austritt von einer glän-zenden Seite zu zeigen, ging er nicht den gewöhnlichenWeg, sondern trat plötzlich hinter dem Herde aus der Wandhervor und spazierte mit langsamen Schritten durch daslodernde Feuer.
Dieses Kunststück machte den an diesem Tage zur Tafelgeladenen Prälaten und andern geistlichen Herren einenentsetzlichen Strich durch die Rechnung ihres Magens;denn die Köche und Küchenjungen stürzten über einanderzur Thür hinaus, und überließen die Braten der Willkührverzehrender Flammen.
Der neue Küchengehülfe drehte zwar eilend den Brat-spieß, schürte die Gluth und störte mit Querlcn und Schaum-kellen in Töpfen und Tiegeln herum: da er aber in derKochkunst ein unwissender Pfuscher war, und die Köche,die ihn von fern mit Grausen wirthschaften hörten, ihrenverlassenen Posten nicht wieder einnahmen, so verdarbennatürlich die feinsten und leckersten Speisen. Er bemerktedas selbst, und schlich nach Verfluß einer Stunde, um de»