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Als er ins Schloß zuruck kam, schien des Vaters Pol-terten ihm doppelt rauh; denn Rosaliens Silberstimmeklang ihm noch in den Ohren. Das holde Bild des mun-tern Mädchens schwebte vor seinen Augen, bis er cinschlief,und ein schmeichelnder Traum unterhielt ihn mit dem Vor-geschmack der Freuden des folgenden Tages.
Aber — die Träume! die Träume! —
Wie der Geisterwelt neckende ZwergeVersprechen bald hier und bald dvrrDie Lugner uns goldene Berge,
Und halten fast nimmer ihr Wort.
Als Rosalie heim kam, war ihre Mutter nicht in derbesten Laune. Sie fragte fast zürnend: „Mädchen, wobleibst du so lange?"
Rosalie, die bei keiner Gelegenheit die Wahrheit ver-schwieg . beichtete jetzt auch Wort für Wort ihr Gesprächmit dem Grafen.
Die Mutter horchte hoch auf. Ihre Miene ward immerernsthafter, und verfinsterte sich endlich ganz, als Rosalieden Wunsch des Grafen, sic im Wäldchen wieder zu sehen,mit Errothcn und schwankender Stimme bekannte. Miß-billigend schüttelte die Mutter den Kopf, und entschiedkurz und schnell: „Du gehst nicht!" —
So hatte denn der arme Ferdinand mit manchem Lot-teriespieler gleiches Schicksal: indem er sich noch ans einenHauptgewinn freute, war schon seine Niete gezogen.
Die Nacht verging und der halbe folgende Tag, undim Hause der Einsiedlerinnen war vom Grafen nicht wei-ter die Rede. Indessen machte doch Rosalie bisweilen vonder Zollfrcihcit der Gedanken Gebrauch; denn obgleich inihrem Busen das Gefühl der Liebe noch schlummerte, so