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„Nicht wahr? Nun so setze dich zu mir ins Gras underzähle! Ich bin zwar ein alter, abgckühlter Kerl, dochneues Leben glüht in meinen Adern, wenn ich von Liebehöre. Ach, ich Hab' einst auch geliebt und unglücklich ge-liebt!«" -
Sic setzten sich unter den Schatten eines Baumes amWege, und der Jüngling begann: Meine Geschichte läßtsich sehr kurz fassen. Der enge Zeitraum eines Monatsumgränzt meine Freuden und Leiden.
„Dejto besser! Ich bin kein Freund von langem Senf.Nun, sag' an, wer bist du?«
Ein Student.
„Ei, da bist du was rechts!"
Ein armer, Vater- und mutterloser Student, der aberein reines, schuldloses Herz und einen kleinen Schatz nütz-licher Kenntnisse von der hohen Schule zurückbringt. Ichwandte die Zeit, die von reicher» Musensöhncn in Buhl-und Trinkhäusern verschwendet ward, wohl an, und verließmit rühmlichen Zeugnissen meines Fleißes und Wohlver-haltens und fünfzig baaren Thalcrn, die ich mir durchgegebenen Unterricht mühsam erworben hatte, vor einemMonat die Universität. Ich wandcrtc zu Fuß; mein Wegführte mich durch das nächste Städtchen vor dem Walde;mit lechzender Zunge kam ich dort an. Ein goldenerEngel, der vor einem stattlichen Hause schwebte, versprachgute Bewirthung; aber freundlicher, als er, lockte michder Anblick eines jungen, blühenden Mädchens, das, inblendendes Weiß gekleidet, an der Thür stand.
„Aha! nun kommen wir aufs rechte Kapitel.«
" Darüber kenn men, wenn men in der Folge mit demGrünrock »eher bekennt geworden ist -— MnseuS VvlkS-inehrchen Nachlesen.