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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
Seite
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ttnd er sprach:Ich such' in fernen LändernMit dem Schwert das Glück, das hier mich fliehtAber wird das Herz die Farben andern,

Wenn mich Liebchen nicht mehr hört und sieht?Findet treu und biederDich dein Nudvlph wieder,

Wann er fröhlich einsi zur Hcimath zieht?"

Ja!" begann ich, rief gerührt, zu lallen,

Und mit Wärme drücke' ich ilmi die Hand:

Ja, bei Gort! mein süßes Herz, wir wallenTreu vereint bis in das Schaltenland!"

Und wir schworen BeideHohe Liebeseide,

Bis sein schnelles Nvß mit ihm verschwand.

Mocht' ihm wohl die rrübe Zukunft ahnen?

Ach. er rirt so schwermuthsvoll dahin!

Leider ist, wie Wind- und Wetterfahnen,

Irr und unstät oft des Menschen Sinn!

Leichte Flarterseelen,

Kann ich wohl verhehlen,

Daß ich so, wie ihr, zu schelten bin?

Nur an Nudvlph dacht' ich mit Entzücken;

Nur sein Bild erschien nur Nachts im Schlaf;Aeugsilich treu, ließ ich mich nur da blicken.

Wo ich keinen andern Jüngling traf:

Aber schlau und leisetteberschritt die KreiseMeiner Einsamkeit ein junger Graf.

Er entwickelte durch SchmeichelwvrteBald daS Samenkorn der Eitelkeit,

Das geheim schon an des Lebens PforteIn des Weibes Herz ein Unhold streut.

Nasch sind fremde Triebe,

Trennt den Mann der Liebe

Eine weite Kluft von Naum und Zeit.