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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
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Die Stube glich einer Zigeuuerhürte:

Wie Sägmühlen schnarcht' in ihrer Mitte,

Gestreckt auf Stroh, ein Triumvirat:

Zwei HaildwerkSgesellen und ein Soldat.

Links sah man in Berten und polternden WiegenHalbnackte, schreiende Kinder liegen;

Rechts labte mit qualmendem Taback stchEin düsteres Kleeblatt, das Räubern glich.

Auch wohnten mit Menschen hier im VereineKaninchen und Gänse, Hühner und Schweine.

Die Gräfin prallte zurück. Ein Strom dumpfer Dünstekam ihr entgegen.Welche Mordgrube!" rief sie:Hierwar' ich in einer halben Stunde todt."

Wir befinden uns wohl; sagte der Wirth.

Hat Er wirklich kein andres Zimmer?"

Nein; nur noch Ställe, Schuppen und Scheunen.

Die mir allenfalls erträglicher wären, als die gräß-liche Höhle, die Er bewohnt!"

Nach Dero Belieben.

Wem gehört dieß Dorf und das Schloß, das drüberhervorragt?"

Dem Grafen hm! wie heißt er doch?

Sein Herr steht in schlechtem Andenken bei Ihm!"

Er gibt sich eben nicht viel Müh', in besscrs zu kommen.Weiß Er auch nicht den Namen des Dorfs?"

Das wäre seltsam! Es heißt Drachenstcin.Drachenstein? das Gut des Grafen Bannerfcld?"Ganz recht; so heißt der gnädige Herr.

Das ist mir lieb. Ich kenne den Grasen, und binnun aus aller Verlegenheit. Ist er jetzt hier?"

Nein. Wir sehen ihn selten, und immer nur auf ei-nige Stunden.

Wie kommt das?"