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heute zu oft geleertes Branntwcinglas gewesen scyn." —Der Geisterseher war so höflich, oder eben jetzt so muth-los, daß er diesen ungläubigen Spott nur beseufzte.
Aber die Reihe des Seufzens kam nun auch an dieGräfin, da der Postillion ihr erklärte: daß der Wagenauf drei Rädern nicht vom Platze zu bringen ftp; daß siedeßhalb ins nächste Dorf zu Fuß gehen, und dort viel-leicht einen ganzen Tag die Ausbesserung ihres Fuhrwerksabwarten müsse.
Höchst mißlaunig machte sie sich mit ihrer Kammcrdie-nerin auf den Weg. Der Postknecht ging voran, umLicht und Gehülfen zu holen. Der Bediente mußte denWagen und die Pferde hüten. Zum Glück lag ein Dorfnicht weit. Man sah bald aus seinen Hüttenfcnstern hierund da ein Lämpchen schimmern, und in einer Viertel-stunde war der Gasthof erreicht.
Dick alte Natten- und MäusencstStand krumm von der Zeit zusammengeprcßt.
Drum war'S nicht stolz, und wvllte schier allenAnkommenden höflich j» Füßen fallen;
Grob aber klopfte der Pvstknecht an.
Drauf öffnete, lenchtend mit brennendem Span,
Der Wirth, ein Zwitter von Fleischer und Bauer,
Die schwarze Pforte zu Eckel und Schauer.
Er stand vor der Gräfin so starr wie ein Pfahl,
Als fie ein Zimmer mit Letten befahl.
Er rieb das Ohr mit verlegene» Mienen,
Und sagte rrocke» : ich kann nicht diene»;
Hab' nur eine Stube hier nebenbei,
Und drin kein Gastbett, doch tüchtige Streu. —
»Bewahr uns der Himmel vor diesem Quartiere l"Versetzte die Gräfin: »Wir find ja nicht Stiere!
Ich bette mich so in keinem Fall;
Doch zeig' Er mir Seinen Menjchenstall!«
Langbein'« sämmtl. Schr. X. Bd.
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