Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
292
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ten, wie ich überzeugt bin, daß Du Dich aufführenwirst. Gott, der gewiß Deine treue Liebe, DeineBeständigkeit im Verlangen und Suchen nach der,welche er Dir gab, segnet, Gott, der strenger ist,als die Menschen, aber auch nachsichtiger, wird DirNachsehen, was in DeinerArt, sie zu suchen, Unrecht ist.Bedenke nur, daß wir Beide Deine Aufführung anjenem Orte zu verantworten haben, wohl nicht saleichtlich denMenschen, sicherlich aber Gott. Geh hin."

Indem er dies sagte, stand er, Rcnzo, der nichtunterließ von den Worten Notiz zu nehmen, mitihm auf. Der letztere hatte sich unterdessen, gegenseinen früheren Entschluß, vorgcnommen, vonLuziensGelübde nichts zu erwähnen- »Hört er auch dasnoch," hatte er bedacht;so macht er gewiß undwahrhaftig neue Schwierigkeiten. Finde ich sie, dannist noch immer Zeit, davon zu reden; finde ich sie nicht.... nun, was Hilst es dann? "

Der Mönch führte ihn vor die, nach Mitternachtgewendete Hütte und sagte abermals:merke auf;unser Pater Felix, der Präsident des Lazareths, führtheute, die Quarantäne anderswo zu bestehen, die We-nigen , welche genesen sind, von hier ab. Du siehstdort in der Mitte die Kirche...." und er erhob seinedürre, zitternde Rechte, bezeichnete links in der ge-trübten Lust die Kuppel der über die armseligen Zelteaufragendcn Kirche und fuhr fort:Da herum ver-sammeln sie sich alleweile, insgcsammt zu dem Thore