Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
220
Einzelbild herunterladen
 

ihn zu einer im nächsten Zimmer abgesehen Bahre,einer kam zurück, die Beute einzustecken, sie hobendie jammervolle Last auf und trugen sie davon. Grisoraffte in aller Geschwindigkeit zusammen, was ernoch passend für seinen Kram hielt, schnürte seinBündel und machte sich auf die Beine. Er hattesich sehr wohl vorgesehen, die Monätti niemals zuberühren, nicht von ihnen berührt zu werden; indem letzter» Anfall von Beutewuth hatte er sich aberdennoch dem Bette seines Herrn genähert und, ohneetwas dabei zu denken, dessen Kleider durchsuchtund umgekehrt, sich das in ihnen steckende Geld zu-'zueignen. Am nächsten Tage dachte er sich wohl et-was dabei, denn als er schwelgend in einer Schenkesaß, überkam ihn ein jählingerSchauder, umwölktensich seine Augen, verließen ihn seine Kräfte, erstürzte zu Boden. Verlassen von den Genossen, ge-rieth er den Monatt! in die Hände, die ihm abnah-mcn, was er Werthvolles bei sich trug und ihn aufeinen Karren warfen, auf dem er, bevor er das La-zareth, wohin sein Herr war gebracht worden, erreich-te , seinen Geist aufgab.

Wir lassen den Herrn einstweilen an dem Ortedes Wehs und suchen einen Andern auf, dessen Ge-schichte niemals in Bezug mit der seinen gekommenseyn würde, hätte er es nicht mit Gewalt durchge-setzt: wir können sogar versichern, daß ohne diesenUmstand der Eine wie der Andere gar keine Geschichte