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Deichte, eine Verthcidigmrg, kurz irgend etwas er-wartete. ,>-A
„Ich gestehe nochmals, gnädiger Herr," ant-wortete er also, „daß ich Unrecht habe.... denMuthkann man sich aber nicht geben."
„Warum also, könnte ich Euch sagen, habt Ihrein Amt übernommen, das von Euch stete Bekäm-pfung der Schwächen des Jahrhunderts verlangt?Wie könnt Ihr aber zweifeln, antworte ich Euch lie-ber, daß wenn Euch ln diesen Amte, das Ihr denneinmal verwaltet, der Muth fehlt, Euren Obliegen-heiten zu entsprechen, der Herr ihn Euch nicht gebenwerde, wenn Ihr ihn darum bittet? Glaubt Ihr,daß alle die Millionen Märtyrer von Natur Muthhatten? daS Leben von Natur schon für Nichts ach-teten ? So viel Menschen in ihrer ersten Jugend, diezu dem Leben eben erst Neigung faßten, so viele Greise»die sein nahes Ende schon beklagten, so viele Müt-ter und Töchter: alle hatten sie Muth; denn Muthwar nörhig und sie vertrauten. Und habt Ihr, imBe-wußtseyn Eurer Schwache und Pflichten, jemals da-ran gedacht, Euch auf die schweren Lagen, in dieIhr kommen könntet, in die Ihr denn auch wirklichgekommen seyd, vorzubereiten? Ach, wenn Ihrwahrend so vieler Jahre Eures Hirlenamtes EureHeerde geliebt habt, (und wie solltet Ihr nicht?)wenn Ihr sie von Herzen geliebt, Freud und Leidmit ihnen gctheilt habt, kann Euch der Muth, wenn