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Nachtheil, so viel zu thun vermochte, wie viel würde er dann ver-mögen, wenn du christliche Kirche gegen denselben in dem Geiste ihresStifters handelte?
Wir leben in einer Zeit, wo die Nationen erschüttert und vonKrämpfen durchzuckt werden. Ein gewaltiger Einfluß rüttelt dieWelt wie in einem Erdbeben. Und ist Amerika sicher? Jede Nation,die in ihrem Busen große, noch nicht vergütete Ungerechtigkeiten trägt,hat auch die Elemente dieses Krampfes in sich.
Zu was erweckt dieser gewaltige Einfluß so in allen Nationenund Sprachen Liese Seufzer nach der Freiheit und Gleichheit derMenschen, die nicht in Worten sich äußern dürfen?
O, Kirche Christi, lies die Zeichen der Zeit! Ist diese Gewaltnicht Sein Geist, dessen Reich noch kommen soll, und dessen Willeauf Erden geschehen muß, wie im Himmel?
Doch wer mag dcu Tag seines Erscheinens erwarten? „Dennder Tag wird brennen wie ein Ofen; und er wird mit rasenderSchnelligkeit einherfahre» gegen die, so den Diener in seinem Soldebedrücken, die Wittwen und die Waisen, und die den Fremdenin seinen Rechten bei Seite setzen; und er wird den Be-drücker in Stücken zerhauen."
Sind das nicht furchtbare Worte für eine Nation, die in ihremBusen eine so große Ungerechtigkeit birgt? Christen, könnt Ihr, sooft Ihr betet, das Reich Christi möge kommen, vergessen, daß dieProphezeihung damit im traurigen Vereine den Tag der Racheverheißt?
Ein Tag der Gnade ist uns noch geboten. Beide, Nord undSüd, sind vor Gott strafbar gewesen; und die christliche Kirchehat eine schwere Rechenschaft zu geben. Nicht durch den Verein,Ungerechtigkeit und Grausamkeit zu beschützen und ein gemeinsamesStammgeld der Sünde zu bilden, kann diese Union gerettet werden,sondern nur durch Reue, Gerechtigkeit und Gnade; denn nicht ge-wisser ist das ewige Gesetz, nach welchem der Mühlstein im Meereversinkt, als das stärkere Gesetz, nach welchem Ungerechtigkeit undGrausamkeit über die Nationen den Zorn des allmächtigen Gottesbringen!