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günstigt haben mag, indem sie in den Händen unserer Unterdrückergegen uns angcwendet wurde. Ohne Zweifel mag das System aufnicht zu rechtfertigende Weise als Mittel zur Verzögerung unsererEmancipatiou benutzt worden-sei», aber die Frage ist für mich:Giebt es nicht einen Gott, der über alle menschlichen Plane erhabenist? Kann er nicht ihre Absichten beherrscht und für uns durch sieeine Nation gegründet habe»?
,,J» diesen Zeiten wird eine Nation in einem Tage geboren.Eine Nation erhebt sich jetzt mit all de» großen Problemen dcö re-publikanischen Lebens und der Civilisation fertig zur Hand, sie hatsie nicht zu entdecken, sondern nur anzuwendcn. Laßt uns dahermit ganzer Kraft zusammcnhalten und scheu, was wir mit dieserneuen Unternehmung vermögen, so wird der ganze Contincnt Afrikassich vor uns und unser» Kindern öffnen. Unsere N ation wirddie Fluth der Civilisation und des Christcnthums über seine Küstenergießen und mächtige Republiken begrünten, die mit der Schnellig-keit tropischer Vegetation wachsend für alle kommenden Zeitalterdauern.
,,Sagen Sic, daß ich meine in Sclaverei gefesselten Brüterveilaffe? Ich glaube nicht. Wenn ich sie eine Stunde, einen Au-genblick meines Lebens vergesse, so möge Gott mich vergessen! Dochwas kann ich hier für sie thun? Kann ich ihre Kette» brechen?Nein, nicht als Individuum; doch lassen Sie mich gehen und einenTheil einer Nation bilden, welche eine Stimme in dem Rathc derNationen haben wird, und dann können wir sprechen. Eine Nationhat das Recht, die Sache ihres Stammes zu vertreten, dafür Vor-stellungen zu machen, zu bitten, welches ein Individuum nicht hat.
„Wenn Europa jemals ein großer Rath freier Nationen wird— wie ich zu Gott hoffe, daß es geschehen soll — wenn dort Leib-eigenschaft und alle ungerechte und bedrückende sociale Ungleichheitenbeseitigt werden; wenn, wie Frankreich und England cs gethan ha-ben, unsere Stellung anerkannt wird, dann werden wir bei dem gro-ßen Congrcffc der Nationen unsere Sache anbringcn und für unser»in Ketten geschlagenen und leidenden Stamm sprechen; und das freieaufgeklärte Amerika wird dann ohne Zweifel wünschen, von seinemWappenschilde den finstern Flecken zu vertilgen, der ihn,unter den