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lustiges Feuer brennt auf demHeerd; ein Theetisch, mit einem schnee-weißen Tischtuche bedeckt, stellt für das Abendessen bereit. In einerEcke des Zimmers stand ein Tisch mit grünem Tuch Überzügen, da-rauf sah man Schreibzeug, Federn, Papier und darüber ein reichmit Bücher» besetztes Brei.
Dies war Georg'ü Studirzimmer. Derselbe Eifer für Beleh-rung, der ihn antricb, die viclbegehrten Künste des Lesens und Schrei-bens unter den Mühseligkeiten und Entmuthigungen seines früherenLebens zu lernen, bewog ihn auch jetzt, alle seine freie Zeit zum Selbst-unterricht zu benutzen.
In diesem Augenblicke sitzt er an dem Tisch und macht Notenaus einem Bande der Familicnbiblivthek, Len er gelesen hat.
„Komm, Georg," sagte Elise, „Du bist den ganzen Tag be-schäftigt gewesen. Leg das Buch hin und laß uns sprechen, währendich den Thcc mache — komm!"
Und die kleine Elise unterstützte die Bitte, indem sie zu ihremVater wankt, das Buch aus der Hand zu ziehen sucht und sich dafüraus sein Knie setzt.
„O Du kleine Here!" sagte Georg, indem er nachgab, wie einVater dies unter solchen Umständen immer muß.
„Das ist recht," sagte Elise, indem sic begann, Brot zu schnei-de». Etwas älter sah sic aus, ihre Gestalt war etwas voller, ihrHaar etwas matronenhafter, wie früher, dock offenbar war sie sozufrieden nnd glücklich, wie eine Frau sein kann.
,,Harry, mein Junge, wie hast Du heute Deine Aufgabe ge-macht?" sagte Georg, indem er die Hände auf de» Kopf seines Soh-nes legte.
Harry hatte seine langen Locke» verloren, aber nie kann er dieAugen und Augenwimpern und die schöne kühne Stirn verlieren,die vor Triumph crröthete, indem er antwortete: „Ich machte sicganz selbst, Vater; Niemand half mir."
„Das ist recht," sagte sein Vater. „Verlaß Dich immer aufDich selbst, mein Sohn. Du hast eine bessere Aussicht, als Deinarmer Vater jemals hatte."
In diesem Augenblicke wurde an die Thür geklopft und Eliseging, zu öffnen. Ein freudiges : „Wie — Sie sind cS?" rief ihrenMann herbei, und der gute Pastor von Amherstberg wurde bcwill-