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4 (1852)
Entstehung
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Legree stand verwundert und blickte auf Tom, und es herrschteeine solche Stille, daß das Ticken der alten Nhr deutlich zu hören war,welche dielctzien Augenblicke der Gnade in diesem verhärteten Herzenmaß.

Es war nur ein Augenblick. Eine Pause des Zögerns, derUnentschlossenheit, des Widerstreben«, und der böse Geist kehrte mitsiebenfacher Gewalt zurück; schäumend vor Wuth schmetterte Lcgrcesein Opfer an den Boden.

Scenen des Blutes und der Grausamkeit sind verletzend für unserOhr und unser Herz. Was Menschen thun können, mag der Menschnicht hören.

Nichts war aus Tom hcrauszupreffen, als Worte des Gebetsund des heiligen Vertrauens.

Er ist beinahe hin, Mas'r," sagte Sambo, wider Willen ge-rührt durch die Geduld seines Opfers.

Schlag' zu, bis er die Seele aushaucht! Gicb es ihm, giebcs ihm!" schrie Legree.Ich will jeden Tropfen Blut nehmen,den er hat, oder er beichtet!"

Tom öffnete die Augen und sah seinen Herrn an.Ihr armes,elendes Geschöpf!" sagte er.Mehr könnt ihr nicht thun! Ich ver-gebe Eucki von ganzer Seele." Und er wurde ohnmächtig.

Ich glaube bei meiner Seele, er ist fertig," sagte Legrer,indem er vorwärts trat und ihn ansah,ja er ist's! Nun so ist ihmdas Maul wenigstens endlich gestopft das ist ein Trost."

Ja, Legrec; aber wer wird die Stimme in Deiner Seele zumSchweigen bringen, in der Seele, die ohne Reue, ohne Gebet, ohneHoffnung schon von dem ewig brennenden Feuer ergriffen ist?

Doch Tom war noch nicht ganz todt. Seine Worte und from-men Gebete hatten die Herzen der zu Thicren herabgewürdigtenSchwarzen ergriffen, welche die Werkzeuge der Grausamkeit gegenihn waren, und in dem Augenblick, als Legrec sich entfernte, suchtensie ihn in ihrer Unwissenheit zum Leben zurückzurufcn als ob daseine Gunst für ihn gewesen wäre.

Gewiß, wir haben etwas furchtbar schlechtes Ding gethan,"sagte Sambo.Hoffe, Mas'r hat Rechnung zu geben für das, undnicht wir."

Sie wuschen seine Wunden aus fie bereiteten ihm ein